🪑 Zwölf Stühle. Zwei Stunden Zeit. Und eine Frage, die Führungskräfte wirklich bewegt. ❓

März 12, 2026 | Führung

So beginnt die „Ottilianer Runde – Benediktinische Führung und moderne Organisationen“:

Keine Bühne. Keine PowerPoint. Keine Präsentationen.

Stattdessen: eine kleine Gruppe von Führungskräften, eine inspirierende Umgebung – und ein Thema, das direkt aus dem Führungsalltag kommt.

Was im Mai 2022 als Experiment gestartet ist, hat sich zu einer kleinen Erfolgsgeschichte entwickelt. Die Runde hat mittlerweile 18-mal stattgefunden und sich zu einem festen Treffpunkt für Führungskräfte entwickelt, die sich bewusst Zeit für Reflexion nehmen.

Initiiert wurde das Format von Dr. Bernhard Schmalzl, Gründer und Geschäftsführer der Esteamacon GmbH gemeinsam mit Pater Wolfgang Öxler, Erzabt der Erzabtei St. Ottilien.

Die Idee dahinter: Führung nicht nur aus der Perspektive von Kennzahlen zu betrachten – sondern aus der Perspektive von Werten. Werte, die neben wirtschaftlichem Erfolg auch Menschen, Umwelt und Gesellschaft im Blick haben.

Ein bewusst kleiner Rahmen

Fünfmal im Jahr treffen sich Führungskräfte in der beeindruckenden Bibliothek der Kongregation in St. Ottilien.

In bewusst kleiner Runde – maximal zwölf Teilnehmer. Obwohl rund 200 Kunden und Freunde des Hauses eingeladen werden.

Das Ergebnis: intensive Gespräche, ehrliche Erfahrungen, und ein Austausch auf Augenhöhe.

Bisher haben etwa 65 Führungskräfte mindestens einmal an der Ottilianer Runde teilgenommen.

Themen aus dem echten Führungsalltag

Diskutiert werden keine abstrakten Managementtheorien, sondern Fragen, die Führungskräfte tatsächlich beschäftigen. Beispiele:

  • Wie reguliert man die Stimmung in einer Organisation?
  • Wann delegiere ich – und wann empowere ich?
  • Welche Rolle spielt Humor in der Führung und im Management?
  • Wie geht man mit „Murren“ im Unternehmen um?
  • Gleichbehandlung oder Gerechtigkeit?
  • Wie können wir Mitarbeiter in ihrer Entwicklung wirklich unterstützen?

Die vorbereiteten Impulse geben Orientierung, lassen aber bewusst Raum für spontane Gedanken, Erfahrungen und kollegiale Beratung.

Das Feedback der Teilnehmer spricht für sich

Viele Teilnehmer beschreiben die Ottilianer Runde als seltene Gelegenheit, über Führung wirklich offen zu sprechen:

  • „Sehr menschlich und offen.“
  • „Praktischer Bezug zum Führungsalltag.“
  • „Gute Themen und tolle Teilnehmer – ideal, um den eigenen Horizont zu erweitern.“
  • „Die Struktur gibt genau den richtigen Raum für Flexibilität.“
  • „Die zum Teil sehr humorvollen Impulse schaffen eine sehr offene Gesprächsatmosphäre.“
  • „Immer wieder interessante Erkenntnisse und wirklich nette Gespräche.“

Auch die Zahlen sind bemerkenswert:

  • Gesamtzufriedenheit: 9,5 von 10
  • Net Promoter Score: +100

Warum solche Räume heute wichtig sind

Führungskräfte haben heute oft wenig Zeit, über Führung selbst nachzudenken. Der Alltag ist voll, Entscheidungen müssen schnell getroffen werden, die Komplexität wächst.

Gerade deshalb sind Räume für offenen Austausch und kollegiale Reflexion so wertvoll.

Unsere Ottilianer Runde zeigt: Wenn Führungskräfte zusammenkommen, ihre Erfahrungen teilen und unterschiedliche Perspektiven zulassen, entstehen neue Einsichten – und oft auch neue Energie für den eigenen Führungsalltag.

Oder wie ein Teilnehmer es formulierte:

„Die Erfahrungen und Gedanken der anderen sind immer wieder beeindruckend und bereichernd.“

Die 19. Ottilianer Runde steht bereits an.

Und die zwölf Stühle werden sicher wieder schnell besetzt sein.

Jeremias Schroeder Alex Dorow Dr. Martin Zimmermann Christoph Heumos Martin Lindhuber Rudolf Pichlmayr-Stiftung Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V. (DGIV) Hubert Eisenack Carsten Mikosch Francesca Rodewald Holger Suffel Nils Kaupe Michael Meyer Jürgen Ruckdeschel Sven Lückel Martin Dittebrand Kristoff Buckow Jonathan Mühlbauer Jürgen Bauderer Constantin Hielscher Vinzenz Benz Roberto Morbio Wolfgang Köferler Wolfgang Trauner Karl-Ludwig Schinner Paul-Martin Schüle

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